Sozialer Notstand - Wie sozial sind die Sozialsysteme von Deutschland und Tschechien in Wirklichkeit?

Das Beispiel einer chronisch kranken Frau
mit Brittle-Diabetes und einer Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung

Jedes Jahr sterben in Deutschland zwischen 18.000 bis 30.000 Diabetiker Typ 1 an einer schweren Hypoglykämie

Umfangreiche Unterlagen für die AOK mit aussagekräftigem Inhalt - nur ein Bruchteil wurde dem MDK vorgelegt!

Das dreiseitige Schreiben vom 16.08.2015 an die AOK Hessen in Groß-Gerau enthält folgende Anlagen:

  • Anlage Nr.   1: Einsatzprotokoll des Rettungsdienstes Langen vom 01.08.2015

  • Anlage Nr.   2: Meine Stellungnahme vom 01.08.2015

  • Anlage Nr.   3: Eigenbericht meines Ehemannes vom 01.08.2015

  • Anlage Nr.   4: Mein Eigenbericht vom 03.08.2015

  • Anlage Nr.   5: Einsatzprotokoll des Rettungsdienstes Pilsen vom 07.04.2014

  • Anlage Nr.   6: Eigenbericht meines Ehemannes vom 07.04.2014

  • Anlage Nr.   7: Krankenhausberichte und Arztberichte von 2008 bis 2015

  • Anlage Nr.   8: Versorgungsamt – Bescheide und Schriftverkehr von 1992 bis 2014

  • Anlage Nr.   9: Blutzuckertagebuch vom 28.12.2012 bis 01.03.2013

  • Anlage Nr. 10: Blutzuckertagebuch vom 02.03.2013 bis 30.04.2013

  • Anlage Nr. 11: Blutzuckertagebuch vom 31.05.2013 bis 03.08.2013

  • Anlage Nr. 12: Blutzuckertagebuch vom 04.08.2013 bis 04.09.2013

  • Anlage Nr. 13: Blutzuckertagebuch vom 14.11.2013 bis 13.01.2014

  • Anlage Nr. 14: Blutzuckertagebuch vom 14.01.2014 bis 15.03.2014

  • Anlage Nr. 15: Blutzuckertagebuch vom 16.03.2014 bis 16.05.2014

  • Anlage Nr. 16: Blutzuckertagebuch vom 17.05.2014 bis 17.07.2014

  • Anlage Nr. 17: Blutzuckertagebuch vom 19.07.2014 bis 19.09.2014

  • Anlage Nr. 18: Blutzuckertagebuch vom 20.09.2014 bis 21.11.2014

  • Anlage Nr. 19: Blutzuckertagebuch vom 22.11.2014 bis 22.01.2015

  • Anlage Nr. 20: Blutzuckertagebuch vom 22.01.2015 bis 24.03.2015

  • Anlage Nr. 21: Blutzuckertagebuch vom 25.03.2015 bis 25.05.2015

  • Anlage Nr. 22: Blutzuckertagebuch vom 26.05.2015 bis 26.07.2015

  • Anlage Nr. 23: Blutzuckertagebuch vom 27.07.2015 bis 14.08.2015

  • Anlage Nr. 24: Beschwerdetagebuch vom 01.01.2013 bis 31.12.2013

  • Anlage Nr. 25: Beschwerdetagebuch vom 01.01.2014 bis 31.12.2014

  • Anlage Nr. 26: Beschwerdetagebuch vom 01.01.2015 bis 14.08.2015

Anmerkung: Das Paket mit dem Schreiben vom 16.08.2015 wurde am 25.08.2015 um 15:32 Uhr (kurz vor Feierabend) der AOK Hessen in Groß-Gerau zugestellt. Bereits am 27.08.2015 wurden die Unterlagen von dem Beratungscenter Krankengeld der AOK in Offenbach (Herr Christian Flemming) wieder an Karin zurückgeschickt. Die AOK Hessen (Herr Christian Flemming) entschied also, dass sie nur knapp drei Tage (Nachmittag 25.08.2015 bis 27.08.2015) im Besitz dieser umfangreichen Anlagen sein wollte. Der allergrößte Teil der Unterlagen wurde anscheinend gar nicht oder nur sehr oberflächtlich gesichtet. Nur ein ganz kleiner Prozentsatz (bestimmte ärztliche Unterlagen) wurde dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse als Grundlage für dessen gutachterliche Stellungnahme übersandt. Die 15 Blutzuckertagebücher und 3 Beschwerdetagebücher für den Zeitraum 28.12.2012 bis 14.08.2015 wurden dabei sehr wahrscheinlich gar nicht berücksichtigt!

Zur allgemeinen Transparenz wurden deshalb alle Anlagen eingescannt und sind hier im Format PDF einsehbar (bitte jeweils auf den betreffenden Link der gewünschten Anlage unten klicken):

Anlage Nr. 1: Einsatzprotokoll des Rettungsdienstes Langen vom 01.08.2015 - 2 Seiten

Anlage Nr. 2: Meine Stellungnahme vom 01.08.2015 - 1 Seite

Anlage Nr. 3: Eigenbericht meines Ehemannes vom 01.08.2015 - 1 Seite

Anlage Nr. 4: Mein Eigenbericht vom 03.08.2015 - 1 Seite

Anlage Nr. 5: Einsatzprotokoll des Rettungsdienstes Pilsen vom 07.04.2014 - 2 Seiten

Anlage Nr. 6: Eigenbericht meines Ehemannes vom 07.04.2014 - 1 Seite

Anmerkung: Die Anlagen Nr. 1 bis 6 wurden der AOK Hessen in einem Schnellhefter vorgelegt. Bei der Rückgabe war Anlage Nr. 6 vor Anlage Nr. 5 im Schnellhefter wieder abgelegt worden. Dies deutet daraufhin, dass die Anlage Nr. 5 - Einsatzprotokoll des Rettungsdienstes Pilsen vom 07.04.2014 - nicht für relevant bertrachtet und auch nicht dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse für die gutachterliche Stellungnahme vorgelegt worden ist.

Anlage Nr. 7: Krankenhausberichte und Arztberichte von 2008 bis 2015 - 88 Seiten

Anlage Nr. 8: Versorgungsamt – Bescheide und Schriftverkehr von 1992 bis 2014 - 46 Seiten

Anlage Nr. 9: Blutzuckertagebuch vom 28.12.2012 bis 01.03.2013 - 31 Seiten

Anlage Nr. 10: Blutzuckertagebuch vom 02.03.2013 bis 30.04.2013 - 32 Seiten

Anlage Nr. 11: Blutzuckertagebuch vom 31.05.2013 bis 03.08.2013 - 34 Seiten

Anlage Nr. 12: Blutzuckertagebuch vom 04.08.2013 bis 04.09.2013 - 19 Seiten

Anlage Nr. 13: Blutzuckertagebuch vom 14.11.2013 bis 13.01.2014 - 19 Seiten

Anlage Nr. 14: Blutzuckertagebuch vom 14.01.2014 bis 15.03.2014 - 34 Seiten

Anlage Nr. 15: Blutzuckertagebuch vom 16.03.2014 bis 16.05.2014 - 33 Seiten

Anlage Nr. 16: Blutzuckertagebuch vom 17.05.2014 bis 17.07.2014 - 32 Seiten

Anlage Nr. 17: Blutzuckertagebuch vom 19.07.2014 bis 19.09.2014 - 34 Seiten

Anlage Nr. 18: Blutzuckertagebuch vom 27.07.2014 bis 14.08.2014 - 33 Seiten

Anlage Nr. 19: Blutzuckertagebuch vom 22.11.2014 bis 22.01.2015 - 34 Seiten

Anlage Nr. 20: Blutzuckertagebuch vom 22.01.2015 bis 24.03.2015 - 34 Seiten

Anlage Nr. 21: Blutzuckertagebuch vom 25.03.2015 bis 25.05.2015 - 34 Seiten

Anlage Nr. 22: Blutzuckertagebuch vom 26.05.2015 bis 26.07.2015 - 34 Seiten

Anlage Nr. 23: Blutzuckertagebuch vom 27.07.2015 bis 14.08.2015 - 11 Seiten

Anlage Nr. 24: Beschwerdetagebuch vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 - 60 Seiten

Anlage Nr. 25: Beschwerdetagebuch vom 01.01.2014 bis 31.12.2014 - 75 Seiten

Anlage Nr. 26: Beschwerdetagebuch vom 01.01.2015 bis 14.08.2015 - 42 Seiten

Anmerkung: Bei der Rückgabe lag die Anlage Nr, 26 - Beschwerdetagebuch vom 01.01.2015 bis 14.08.2015 - unmittelbar unter dem Schnellhefter mit den Anlagen 1 bis 6 und vor dem Schnellhefter mit der Anlage 7. Dies deutet daraufhin, dass diese Anlage zumindestens irgendwie gesichtet. Ob diese Anlage für relevant betrachtet worden und dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse für die gutachterliche Stellungnahme vorgelegt worden ist, ist offen.

Insgesamt umfassten die 26 Anlagen zusammen 767 Seiten! Davon wurde nur ein winzig kleiner Bruchteil dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen in Hessen vorgelegt! Warum sollte der Medizinische Dienst der Krankenkassen, der die Sozialmedizinische Stellungnahme verfasste, nicht diese Unterlagen erhalten?

Letzte Aktualisierung am 21.04.2017

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